Lebensader Oberrhein - Naturvielfalt von nass bis trocken

Aktuelles

Silbergras wieder in der Schwetzinger Hardt (Quelle: NABU/A. Baumann)
Silbergras (Quelle: NABU/A. Baumann)

Bedrohte Pflanzenarten zurück in der Schwetzinger Hardt

Eine positive Zwischenbilanz lässt sich in der Schwet­zinger Hardt ziehen: Es ist gelungen, hier wieder wert­volle Sandrasenpflanzen anzusiedeln. Arten wie Dü­nen-­Steinkraut, Silbergras oder Blau­grünes Schiller­gras, die über Jahrhunderte hinweg typisch für die Sandlebensräume waren, sind in Baden-Würt­tem­berg heute stark gefährdet oder sogar vom Aussterben be­droht. Jetzt blühen sie in der Hardt wieder und tra­gen bereits Samen. „Unsere ‚Impfaktion‘ im vergangenen Herbst hat also gute Voraussetzungen für eine weitere positive Entwicklung geschaffen“, fasst Katrin Fritzsch zusammen.

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Ökomobil im Hotspot (Quelle: NABU/A. Jendrysik)
Ökomobil im Hotspot (Quelle: NABU/A. Jendrysik)

Ökomobil im Hotspot unterwegs

Das Ökomobil des Regierungspräsidiums Karlsruhe ist regelmäßig im Hotspot der biologischen Vielfalt am Oberrhein unterwegs – zuletzt Anfang Juli. Im Natur­schutz­gebiet Hirschacker machte es inmitten der Be­reiche Station, in denen durch das Projekt „Lebens­ader Oberrhein“ Sandlebensräume aufgewertet wer­den. Dort konnten die Kinder im „rollenden Natur­schutz­labor“ die Natur vor der Haustür neu entdecken. Im Naturschutzgebiet Pferdstrieb in Sandhausen packten sie unter fachkundiger Leitung von Armin Jendrysik (NABU-Pflegetrupp) kräftig mit an.

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Larve der Knoblauchkröte (Foto: NABU)
Larve der Knoblauchkröte (Foto: NABU)

Nachwuchs in neuen Kleingewässern

Im Rahmen des Projektes Lebensader Oberrhein wurden in Rheinland-Pfalz bisher 29 Kleingewässer auf 16 Projekt­flächen angelegt. Das feuchte Frühjahr hat dafür gesorgt, das viele Gewässer randvoll mit Wasser gefüllt sind. Das freut auch die ersten Besiedler, zu denen die Amphibien gehören. An einigen Gewässern konnte in diesem Jahr schon Nachwuchs der seltene Knoblauch­kröte nach­ge­wiesen werden.

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Verlegung eines Verbindungsrohrs (Foto: M. Grund, NABU NW)
Verlegung eines Verbindungsrohrs (Foto: M. Grund, NABU NW)

Reaktivierung von Bach- und Grabensystemen im Bereich Neustadt an der Weinstraße

NABU-Vortrag im Naturhistorischen Museum Mainz: Dienstag, 12. Juli 18.30 Uhr

Im Rahmen der Ausstellung "(Rh)eingetaucht - Frosch und Co. am großen Fluss" berichten MitarbeiterInnen des NABU-Projekts Lebensader Oberrhein über ver­schiedene Maßnahmen, die im Projekt für den Schutz von Feuchtgebieten umgesetzt werden. Zwei zentrale Projekte mit einem äußerst positiven Effekt auf die Feuchtgebiete des Speyerbach-Schwemmfächers zwischen Haßloch und Neustadt werden an diesem Abend vorgestellt.

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Wildfplanzen und Futterpflanzen für Insekten (Foto: NABU)
Wildfplanzen und Futterpflanzen für Insekten

Blütenmeer sorgt für Insekten und Vogel des Jahres

Auf der Naturerlebnisfläche "Im Briel" in Bingen-Gaulsheim gedeihen nun allerhand Wildfplanzen und Futterpflanzen für Insekten. In Kooperation mit einer Landwirtin konnte die Fläche, die bis März 2016 noch eine Baustelle der DB war, als Blühfläche eingesät werden.

Dank des feuchten Frühsommers erfreuen sich Sonnenblumen, Luzerne und Malven eines prächtigen Wuchses.

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Infostand im Lerngarten (Quelle: NABU/C. Kuchem)
Infostand im Lerngarten (Quelle: NABU/C. Kuchem)

Infostand beim Tag der offenen Tür im PH-Lerngarten

Das Projekt "Lebensader Oberrhein - Naturvielfalt von nass bis trocken" ist am Freitag, 8. Juli 2016, mit ei­nem Infostand beim Tag der offenen Tür des öko­lo­gi­schen Lerngartens der Pä­da­go­gi­schen Hoch­schule Karlsruhe vertreten. Be­su­cherinnen und Besucher er­halten Informationen über das Projekt, der Nach­wuchs kann direkt vor Ort beim Mal­wett­be­werb rund um die biologische Vielfalt am Oberrhein mit­machen - und hat die Chance hochwertige Preise zu gewinnen.

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"Alter Postweg" ist saniert (Quelle: NABU/A. Jendrysik)
"Alter Postweg" ist saniert (Quelle: NABU/A. Jendrysik)

Hirschacker: Weg ist saniert

Nachdem sich in Folge der umfangreichen „Lebens­ader Oberrhein“-Naturschutzmaßnahmen im „Hirsch­acker“ bereits viele gefährdete Arten wieder stärker ausgebreitet haben, ist man auf dem Weg durch das Schutzgebiet inzwischen auch wieder gut zu Fuß und per Rad unterwegs. Insbesondere der Ab­trans­port des Kiefernstangenholzes hatte zu Löchern und Uneben­heiten auf dem viel frequentierten „Alten Postweg“ ge­führt. Jetzt wurde er in Abstimmung mit der Forst­ver­wal­tung provisorisch saniert.

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Über das Projekt

Der Hotspot 10 „Nördliche Oberrheinebene mit Hardtplatten“ erstreckt sich über die drei Bundesländer Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Hessen. Maß­gebliches Landschafts­element für das Gebiet ist der Rhein mit seinen Neben­gewäs­sern und Auen. Gleichzeitig ist dieser größte deutsche Fluss mit seinen Deichen eine wichtige und überregional bedeut­same Vernetzungsachse für Tiere und Pflanzen. Ein wesentliches Charakteristikum des Gebietes ist darüber hinaus die große Bandbreite von nassen bis trockenen Lebensräumen. Im Bereich des Hotspots und seinem näheren Umkreis leben mehrere Millionen Menschen, was zu einem hohen Nutzungs-, Freizeit- und Siedlungsdruck in der Region führt.

Projektpartner bei „Lebensader Oberrhein - Naturvielfalt von nass bis trocken“ sind die beiden NABU-Landesverbände Rheinland-Pfalz und Baden-Württem­berg, die im Verlauf des sechsjährigen Vorhabens eine Erhöhung der bio­logi­schen Vielfalt im Bereich des Hotspots erreichen wollen. Die Projekt­maß­nah­men im hessischen Teil des Hotspots werden vom NABU-Rheinland-Pfalz mitbetreut. Dazu sollen u. a. naturschutzfachliche Maßnahmen in besonders bemerkenswerten Lebensraumtypen umgesetzt und über eine intensive Öffentlichkeitsarbeit die Identifikation der zahlreichen hier lebenden Menschen mit dem Hotspot gesteigert werden.

Logo: Bundesprogramm Biologische Vielfalt
Link zum Projekt beim Bundesamt für Naturschutz (BfN)

Das Projekt wird durch die Förderung im Rahmen des Bundes­programmes Biologische Vielfalt durch das Bundes­amt für Natur­schutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Natur­schutz, Bau und Reaktorsicherheit er­mög­licht. Eine unter­stützende Förderung erfolgt durch die Bundesländer Rhein­land-Pfalz, Baden-Württemberg und Hessen.