Lebensader Oberrhein - Naturvielfalt von nass bis trocken

Aktuelles

Hochwasserdamm im Hotspot (Quelle: NABU/Martin Klatt)
Hochwasserdamm im Hotspot (Quelle: NABU/Martin Klatt)

Öffentliches Projektpartnertreffen in Baden-Württemberg

Am 6.6. findet das dritte jährliche Treffen der regio­nalen Partnerinnen und Partner des Projekts "Lebens­ader Oberrhein" in Baden-Württemberg statt. Nach der Erkundung „trockener“ Maßnahmenflächen im letzten Jahr geht es dieses Mal um das Thema Deiche.

Bitte melden Sie sich bis 23.5. zur Deich-Exkursion nahe Rastatt/Baden-Baden an.

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Dr. Andreas Titze (r.) stellt die Vermehrung von Trollius europaeus (Trollblume) vor.
Dr. Andreas Titze (r.) stellt die Vermehrung der Trollblume vor.

Fachaustausch über Ex-Situ-Vermehrung

Besuch beim Botanischen Garten Marburg
Die Vermehrung von seltenen Pflanzen stand am 18.05. im Mittel­punkt eines Fachaustausches der Bo­ta­ni­schen Gärten in Marburg.
Etwa fünfzehn Exper­tinnen und Experten folgten der Einladung von Dr. An­dreas Titze, der eindrucksvoll die ver­schiedenen Ver­mehrungs- und Erhaltungsprojekte vorstellte. Ver­fah­rens­techniken der Vermehrung wur­den ebenso aus­getauscht, wie komplexere Fragen im Kontext der Wie­der­ansiedlung.

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Mitmachen beim Malwettbewerb! (Quelle: NABU)
Mitmachen beim Malwettbewerb! (Quelle: NABU)

Mitmachen: Malwettbewerb "biologische Vielfalt"

"Welches Tier, welche Pflanze oder welchen Lebens­raum findest du am Oberrhein besonders span­nend?" Auf die gemalten oder gezeichneten Antworten zu dieser Frage freut sich der NABU - beim großen Mal­wettbewerb "biologische Vielfalt". Es warten hoch­wertige Preise auf die Gewinner/-innen! Den Teil­nahme­bogen gibt es direkt hier zum Download.

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Daniela Schäefer-Krolla mit Wiesen-Schlüsselblumen in der Vermehrungsstation (NABU)
Daniela Schäefer-Krolla mit Wiesen-Schlüsselblumen

Schlüsselblume: Blume des Jahres soll wieder heimisch werden

NABU betreibt eigene Vermehrungsstation

Säen, Pikieren und Umtopfen, das sind zurzeit die Tätig­keiten von Diplom-Biologin Daniela Schaefer-Krolla, die beim NABU Rheinland-Pfalz die Ver­meh­rungsstation für seltene Pflanzen betreut. Im Rahmen des Bundesprojektes „Lebensader Oberrhein“ betreibt der NABU in Bingen eine Station, in der seltene Pflan­zen vermehrt werden. Das Projekt wird vom Bundes­umwelt­ministerium und vom Land Rheinland-Pfalz gefördert.

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Fotoausstellung 2015 im Stellwerk
Fotoausstellung 2015 im Stellwerk

Fotoausstellung „Tiere und Pflanzen in Nahaufnahme im Großraum Mainz-Bingen“ im Stellwerk Mensch I Natur I Technik

Vom 03. bis 29. Mai 2016 zeigt das Stellwerk Mensch I Natur I Technik Einzigartigkeiten der regionalen Natur in Nah­auf­nahme. Die eindrucksvolle Fotoausstellung öffnet immer Di. - So. sowie am Pfingstmontag von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr ihre Türen. Der Großraum Mainz-Bingen mit seiner Fauna und Flora ist Teil des Projektgebietes „Lebensader Oberrhein“ zur För­de­rung der Biodiversität. Ziel des Projektes ist es, Leben­sräume zu schützen und zu erhalten, um dieser Natur Ihren Platz zu geben. Der Eintritt ist frei.

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Präsentation Lebensader Oberrhein auf der Auentagung
Präsentation Lebensader Oberrhein auf der Auentagung

Lebensader Oberrhein auf Auentagung

Auf Einladung des Kooperationspartners Forstamt Pfälzer Rheinauen hat der NABU auf der Tagung "Auen im Spannungs­feld Mensch - Natur" eine Begleit­aus­stel­lung zum Projekt präsentiert. Die Veranstaltung be­leuchtete die verschiedenen Aspekte der Ent­wick­lung und Nutzung von Auenwald und die Perspektiven von Auenentwicklung.

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Plakat R(h)eingetaucht

NABU-Sonderausstellung „(Rh)ein­ge­taucht! Frosch und Co. am großen Fluss“ im Naturhistorischen Museum Mainz ist eröffnet

Die stellvertretende Landesvorsitzende des NABU Rhein­land-Pfalz, Monika Bub, eröffnete am 22.04.16 gemeinsam mit dem NABU-Pro­jekt­leiter Robert Ege­ling, Marianne Grosse, Dezernentin für Bauen, Denk­mal­pflege und Kultur der Stadt Mainz, und Dr. Michael Schmitz, Direktor des Naturhistorischen Museums, die Sonderausstellung „(Rh)eingetaucht! Frosch und Co. am großen Fluss“.

Die Ausstellung zeigt heimische Amphibien als Bot­schaf­ter für bedrohte Lebensräume am Oberrhein und ist ab sofort im Naturhistorischen Museum zu sehen.

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Über das Projekt

Der Hotspot 10 „Nördliche Oberrheinebene mit Hardtplatten“ erstreckt sich über die drei Bundesländer Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Hessen. Maß­gebliches Landschafts­element für das Gebiet ist der Rhein mit seinen Neben­gewäs­sern und Auen. Gleichzeitig ist dieser größte deutsche Fluss mit seinen Deichen eine wichtige und überregional bedeut­same Vernetzungsachse für Tiere und Pflanzen. Ein wesentliches Charakteristikum des Gebietes ist darüber hinaus die große Bandbreite von nassen bis trockenen Lebensräumen. Im Bereich des Hotspots und seinem näheren Umkreis leben mehrere Millionen Menschen, was zu einem hohen Nutzungs-, Freizeit- und Siedlungsdruck in der Region führt.

Projektpartner bei „Lebensader Oberrhein - Naturvielfalt von nass bis trocken“ sind die beiden NABU-Landesverbände Rheinland-Pfalz und Baden-Württem­berg, die im Verlauf des sechsjährigen Vorhabens eine Erhöhung der bio­logi­schen Vielfalt im Bereich des Hotspots erreichen wollen. Die Projekt­maß­nah­men im hessischen Teil des Hotspots werden vom NABU-Rheinland-Pfalz mitbetreut. Dazu sollen u. a. naturschutzfachliche Maßnahmen in besonders bemerkenswerten Lebensraumtypen umgesetzt und über eine intensive Öffentlichkeitsarbeit die Identifikation der zahlreichen hier lebenden Menschen mit dem Hotspot gesteigert werden.

Logo: Bundesprogramm Biologische Vielfalt
Link zum Projekt beim Bundesamt für Naturschutz (BfN)

Das Projekt wird durch die Förderung im Rahmen des Bundes­programmes Biologische Vielfalt durch das Bundes­amt für Natur­schutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Natur­schutz, Bau und Reaktorsicherheit er­mög­licht. Eine unter­stützende Förderung erfolgt durch die Bundesländer Rhein­land-Pfalz, Baden-Württemberg und Hessen.