Lebensader Oberrhein - Naturvielfalt von nass bis trocken

Aktuelles

Eröffnung des Dünenklassenzimmers (Quelle: Dorothea Lenhardt)
Eröffnung des Dünenklassenzimmers (Quelle: Dorothea Lenhardt)

Schuljahresbeginn im Dünenklassenzimmer

Im ersten „Dünenklassenzimmer“ des Biodiversitäts-Hotspots am Oberrhein hat das Schuljahr begonnen. Zu den Partnern der Einrichtung mit Vorbildcharakter gehören die Gemeinde Oftersheim, der Rotary Club Schwetzingen-Kurpfalz, die Oftersheimer Theodor-Heuss-Schule – sowie der NABU mit dem Projekt „Lebensader Oberrhein“. Auch anderen Grundschulen und Kindergärten sollen das Freiluftklassenzimmer nutzen und die vom Forstamt zur Verfügung gestellten Sitzgelegenheiten in Beschlag nehmen, denn hier kön­nen Kinder und Jugendliche mehr erfahren über die Besonderheiten der Natur ihrer Region – und un­mittel­bar erleben, was sich hinter dem Begriff „biologische Vielfalt“ verbirgt.

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Doppelrolle der Deiche (Quelle: NABU/A. Beisswänger)
Doppelrolle der Deiche (Quelle: NABU/A. Beisswänger)

Doppelrolle der Deiche: NABU-Monitoring im Hotspot

Die Deiche und ihre Doppelrolle standen im Fokus des dritten Jahrestreffens regionaler Partner und Interessierter im Rahmen des Projekts „Lebensader Oberrhein“. Über die Projektziele in Sachen Deich und die umfassende ökologische Untersuchung der Ar­ten­viel­falt informierten Rainer Ell vom Re­gierungs­präsi­di­um Karlsruhe, Volker Späth und Anja Lehmann vom Institut für Land­schafts­öko­lo­gie und Naturschutz (ILN) sowie NABU-­Projekt­leiterin Katrin Fritzsch die rund 20 Exkursions-Teilnehmer­innen und Teilnehmer. Auch die grundlegende Bedeutung der Auenlandschaft blieb nicht außen vor.

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Hochwasserdamm im Hotspot (Quelle: NABU/Martin Klatt)
Hochwasserdamm im Hotspot (Quelle: NABU/Martin Klatt)

Öffentliches Projektpartnertreffen in Baden-Württemberg

Am 6.6. findet das dritte jährliche Treffen der regio­nalen Partnerinnen und Partner des Projekts "Lebens­ader Oberrhein" in Baden-Württemberg statt. Nach der Erkundung „trockener“ Maßnahmenflächen im letzten Jahr geht es dieses Mal um das Thema Deiche.

Bitte melden Sie sich bis 23.5. zur Deich-Exkursion nahe Rastatt/Baden-Baden an.

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Projektleiter Robert Egeling im Gespräch mit Umweltministerin Ulrike Höfken
Projektleiter Egeling im Gespräch mit Umweltministerin Ulrike Höfken

Umweltministerin besucht Aktionsstand

Umweltministerin Ulrike Höfken besuchte zum Auftakt des Rheinland-Pfalz-Tages am 3. Juni den NABU-Stand. Auch das Projekt "Lebensader Oberrhein" war auf dem großen Landesfest, zu dem bis zu 40.000 BesucherInnen erwar­tet wurden, vertreten. Mit dabei war die Mitmachaus­stel­lung "Wunderwelt am Teich" mit seinen 6 Erlebnisstatio­nen. Klein und Groß erlebten bei den kurzweiligen Sta­tionen die Natur an Kleingewässern. Hiermit möchte der NABU für diesen gefährdeten Lebensraum werben.

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Grasfrösche (Quelle: Gerold Vitzthum)
Grasfrösche (Quelle: Gerold Vitzthum)

Neue Kinderstuben

Warum brauchen Amphibien Hilfe? Die wichtigsten Antworten auf diese Frage sowie ausgewählte Hilfs­maßnahmen sind im frisch gedruckten Flyer "Neue Kinderstuben: Amphibien­vor­kom­men kennen, fördern und vernetzen" zusammengestellt.

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Biodiversitätsbotschafter-Exkursion (Quelle: NABU/M. Klatt)
Biodiversitätsbotschafter-Exkursion (Quelle: NABU/M. Klatt)

Heidelerchen begrüßen Biodiversitätsbotschafterinnen und -botschafter

Die Biodiversitätsbotschafter-Ausbildung in Baden-Württem­berg ist in vollem Gange, die Theorie-Abende liegen hinter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern - jetzt geht es ins Gelände. Bei der ersten Exkursion stan­den die Sanddünen im Raum Schwetzingen auf dem Programm, bei der nächsten zwei Landschaften „von nass bis trocken“ am südlichen Ende des Bio­di­versi­täts-Hot­spots. Einer der Höhe­punkte bei beiden Exkursionen: die Begrüßung durch die in Baden-Württemberg vom Aussterben bedrohte Heidelerche.

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Dr. Andreas Titze (r.) stellt die Vermehrung von Trollius europaeus (Trollblume) vor.
Dr. Andreas Titze (r.) stellt die Vermehrung der Trollblume vor.

Fachaustausch über Ex-Situ-Vermehrung

Besuch beim Botanischen Garten Marburg
Die Vermehrung von seltenen Pflanzen stand am 18.05. im Mittel­punkt eines Fachaustausches der Bo­ta­ni­schen Gärten in Marburg.
Etwa fünfzehn Exper­tinnen und Experten folgten der Einladung von Dr. An­dreas Titze, der eindrucksvoll die ver­schiedenen Ver­mehrungs- und Erhaltungsprojekte vorstellte. Ver­fah­rens­techniken der Vermehrung wur­den ebenso aus­getauscht, wie komplexere Fragen im Kontext der Wie­der­ansiedlung.

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Über das Projekt

Der Hotspot 10 „Nördliche Oberrheinebene mit Hardtplatten“ erstreckt sich über die drei Bundesländer Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Hessen. Maß­gebliches Landschafts­element für das Gebiet ist der Rhein mit seinen Neben­gewäs­sern und Auen. Gleichzeitig ist dieser größte deutsche Fluss mit seinen Deichen eine wichtige und überregional bedeut­same Vernetzungsachse für Tiere und Pflanzen. Ein wesentliches Charakteristikum des Gebietes ist darüber hinaus die große Bandbreite von nassen bis trockenen Lebensräumen. Im Bereich des Hotspots und seinem näheren Umkreis leben mehrere Millionen Menschen, was zu einem hohen Nutzungs-, Freizeit- und Siedlungsdruck in der Region führt.

Projektpartner bei „Lebensader Oberrhein - Naturvielfalt von nass bis trocken“ sind die beiden NABU-Landesverbände Rheinland-Pfalz und Baden-Württem­berg, die im Verlauf des sechsjährigen Vorhabens eine Erhöhung der bio­logi­schen Vielfalt im Bereich des Hotspots erreichen wollen. Die Projekt­maß­nah­men im hessischen Teil des Hotspots werden vom NABU-Rheinland-Pfalz mitbetreut. Dazu sollen u. a. naturschutzfachliche Maßnahmen in besonders bemerkenswerten Lebensraumtypen umgesetzt und über eine intensive Öffentlichkeitsarbeit die Identifikation der zahlreichen hier lebenden Menschen mit dem Hotspot gesteigert werden.

Logo: Bundesprogramm Biologische Vielfalt
Link zum Projekt beim Bundesamt für Naturschutz (BfN)

Das Projekt wird durch die Förderung im Rahmen des Bundes­programmes Biologische Vielfalt durch das Bundes­amt für Natur­schutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Natur­schutz, Bau und Reaktorsicherheit er­mög­licht. Eine unter­stützende Förderung erfolgt durch die Bundesländer Rhein­land-Pfalz, Baden-Württemberg und Hessen.